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5 Mythen über die Frühlingssonne, an die Sie (vielleicht) glauben

Blaue Sonnenbrille vor Himmelshintergrund

Mitte April erblühen die Blumen und die Temperaturen steigen plötzlich an. Als Eltern greifen wir dann instinktiv zur Sonnencreme, aber was ist mit den Augen unserer Kinder? Oft wird die Augengesundheit von Kleinkindern vernachlässigt, weil viele falsche Vorstellungen darüber kursieren.

Bei Kindern im Alter von 4 bis 8 Jahren sind deren Augen wie Schwämme, die Licht aufnehmen: Ihre Linse ist noch sehr transparent und lässt viel mehr UV-Strahlen durch als die eines Erwachsenen.

Wir räumen mit 5 gängigen Mythen auf, damit Sie die Sonne in diesem Frühling unbesorgt genießen können:


Mythos 1: „Wenn es nicht heiß ist, verbrennt die Sonne nicht.“

Das ist der häufigste Fehler. UV-Strahlung hat nichts mit der Temperatur zu tun. An einem kühlen, windigen Frühlingstag kann die Sonne genauso schädlich für die Netzhaut sein wie im August. Verlassen Sie sich nicht auf das Thermometer, sondern achten Sie auf die Helligkeit des Tages.


Mythos 2: „Spielzeugbrillen bieten den gleichen Schutz“

Das ist ein gefährlicher Irrglaube. Einem Kind eine Sonnenbrille ohne zertifizierten UV-Filter aufzusetzen, ist schlimmer, als gar keine zu tragen . Warum? Weil die dunklen Gläser zwar die Pupillen erweitern, UV-Strahlen aber ohne wirksamen Filter intensiver und direkter ins Auge gelangen.


Mythos 3: „Wolken verdecken die Sonne“

Bewölkter Tag? Wolken wirken zwar wie ein Diffusor, lassen aber dennoch bis zu 80 % der Strahlung durch . Manchmal ist die Blendung an einem grauen Tag für Kinder sogar noch störender, sodass sie ständig die Augen zusammenkneifen müssen (was zu Augenbelastung oder Kopfschmerzen führen kann).


Mythos 4: „Sonnenbrillen sind nur für den Strand“

Die Sonne reflektiert von allem. Im Frühling wirken Asphalt, Sand in Parks oder sogar Gras wie Spiegel. Auch die Fenster im Auto oder Bus verstärken das Licht. Sonnenschutz sollte daher wie Schlüssel und Wasser zu Ihrer täglichen Ausrüstung gehören.


Mythos 5: „Kinder tragen beim Spielen nicht gern Brillen.“

Sind die Schutzbrillen schwer, fallen sie ab oder sitzen sie zu eng, stören sie die Kinder ganz sicher. Sind sie aber flexibel, leicht und fühlen sie sich vor allem wie ein Spielzeug an (weil sie sie mit ihren Lieblingsfrüchten oder -autos personalisieren können), vergessen sie sogar, dass sie sie tragen. Das Geheimnis liegt darin, den Schutz zu einem Teil ihrer Entdecker-Identität zu machen.


Woran erkennen Sie, ob Ihr Kind heute Schutz benötigt?

Ein kleiner Tipp: Achten Sie auf Ihren Schatten. Ist er kürzer als Sie selbst, steht die Sonne am höchsten und die Strahlung ist am stärksten. Dann ist es Zeit, Sonnenbrille und Hut aufzusetzen und sich eine Handvoll frisches Obst zu schnappen, um ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

Bei Sumsun sind wir der Ansicht, dass der Schutz des Augenlichts von Kindern so selbstverständlich sein sollte wie das Anlegen eines Sicherheitsgurtes: etwas, das man aus gesundheitlichen Gründen tut, was uns aber nicht daran hindert, die Reise zu genießen.

 
 
 

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